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Meine Geschichte

Bereits im Grundschulalter durfte ich auf den Ponys der Nachbarn reiten. Nach unserem Umzug in ein kleines Dorf lauerte ich täglich der Pferdebesitzerin auf, um das Shetty und ihr Warmblut mit versorgen zu dürfen. Die Hartnäckigkeit zahlte sich aus und ich blieb bis zum Abitur Pferdemädchen, Reitbeteiliung, etc. Da sie zuvor mit ihrem oder auf einem Gestüt in der Nähe beheimatet war fuhren wir dort oft hin, Für mich ein Paradies, die beeindruckenden Hengste, die wilden Jährlinge und alles was rund um die Zucht und Einreiten stattfand zog mich magisch an. Das Highlight war das an Pfingsten stattfindende große Reitturnier an dem Größen wie Isabell Werth und Ludger Beerbaum antraten- Die Atmosphäre und gerade in der Dressur, die Verschmelzung von Pferd und Reiter und diese feinen Signale auf die das Pferd tanzt beeindruckten mich nachhaltig und lassen in mir immernoch ein Gefühl von Faszination aufkommen. Natürlich sehe ich den großen Sport heutzutage deutlich differenzierter. Was bleibt ist jedoch die Ansicht dass Verbindung und Vertrauen zwischen Pferd und Mensch der Schlüssel sind um eine harmonische Vorstellung abzugeben.

 

Nach dem Abitur fiel mir dann nichts besseres ein, als die Verbindung zu den Pferden weiter zu vertiefen und entschied mich für eine Ausbildung zur Pferdewirtin. Eine Zeit, die sehr prägend und lehrreich war. Dort war von Leichtigkeit und Harmonie oftmals nichts zu sehen. Druck, Ehrgeiz, mangelnde Fairness zum Pferd, wenig Reflektion der Reiter über ihr Verhalten waren üblich. Damals habe ich das aber nicht hinterfragt, da ich diese Welt so nicht kannte. Man machte es eben so. Im Nachhinein gab es oder gibt es dort sehr viel Verbesserungspotenzial. Danach beschloss ich die Pferde zunächst als Hobby weiterzuführen und begann beruflich eine kaufmännische Ausbildung. Einige Reitbeteiligungen später, einen Umzug nach Norddeutschland und den Geburten meiner beiden Söhne erfüllte ich mir den Wunsch eigener Ponys und so zogen ein Shetty und ein Minishetty mit ein. Ebenso begann ich die zweijährige Ausbildung zur Tierheilpraktikerin. Da ich bereits mit Aromaölen arbeitete und damit grandiose Erfolge erzielte wollte ich noch mehr über naturheilkundliche Methoden erfahren. In der späteren Arbeit als Tierheilpraktikerin war immer wieder erstaunlich wie die Pferde während der Behandlung auf die Anwesenheit oder Abwesenheit ihrer Besitzer reagierten. Das brachte mich dazu einen genaueren Blick auf die Pferd- Mensch -Beziehung zu werfen. Denn neben all den naturheilkundlichen Möglichkeiten ist doch die gute Basis das wichtigste und die größte Stellschraube wenn es um die Gesundheit und das Wohlbefinden des Pferdes geht. Neben Haltug, Fütterung und Training spielte Stressmanagement in den meisten Ställen und gerade beim Besuch von Turnieren eine große Rolle. In diesem Konstrukt spielt der Mensch eine große Rolle als Stressauslöser oder Stressmanager.

 

So entstand mein jetziges System, das Menschen bewusster werden lässt; bewusster für die Sprache des Pferdes und bewusster für seine eigenen Bedürfnisse gegenüber. Um dann im Alltag und in der Arbeit mit dem Pferd jederzeit angemessen und fair dem Pferd gegenüber auftreten zu können. Das Pferd sogar dahin zu bringen jederzeit alles für die gestellten Anforderungen des Menschen zu geben und zusammen als wirklich starkes Team zusammenzuwachsen, sodass Freude, Motivation und sportlicher Ehrgeiz sich nicht ausschließen.

 

Schon als Kind war für mich klar: Pferde gehören zu meinem Leben.

 

Bereits im Grundschulalter durfte ich auf den Ponys der Nachbarn reiten. Nach unserem Umzug in ein kleines Dorf wartete ich täglich auf die Besitzerin zweier Pferde – in der Hoffnung, beim Versorgen helfen zu dürfen. Mit Geduld und Hartnäckigkeit schaffte ich es, Teil des kleinen Stalls zu werden und blieb dort bis zum Abitur als echtes „Pferdemädchen“.

 

Ein besonderer Ort war für mich das Gestüt in der Nähe, wo beeindruckende Hengste, Jährlinge und die Arbeit rund ums Einreiten und die Zucht mich magisch anzogen. Das jährliche Pfingstturnier imWiesbadener Schlosspark war für mich damals das Highlight: große Namen wie Isabell Werth und Ludger Beerbaum starten dort, die Eleganz, die Präzision und die unsichtbare Kommunikation zwischen Pferd und Reiter haben mich beeindruckt. Diese Faszination für die feine Verbindung hat mich nie losgelassen – auch wenn ich den großen Sport heute deutlich differenzierter betrachte.

 

Was geblieben ist, ist die Überzeugung: Vertrauen und Verbindung sind die Basis für jede harmonische Vorstellung.

 

Nach dem Abitur entschied ich mich, diese Verbindung zu vertiefen – mit einer Ausbildung zur Pferdewirtin.

 

Diese Zeit war lehrreich, aber auch ernüchternd. Leichtigkeit und Harmonie blieben oft auf der Strecke. Druck, Ehrgeiz und mangelnde Reflektion bestimmten den Alltag. Damals habe ich das noch nicht hinterfragt: es war eben die „gängige Praxis“. Erst später wurde mir klar, wie viel Potenzial in einem achtsameren, faireren Umgang steckt.

 

Nach meiner Ausbildung führte ich die Pferde zunächst als Hobby weiter und absolvierte eine kaufmännische Ausbildung. Einige Jahre, mehrere Reitbeteiligungen, ein Umzug nach Norddeutschland und die Geburt meiner beiden Söhne später, erfüllte ich mir den Traum von eigenen Ponys – einem Shetty und einem Mini-Shetty.

Parallel begann ich die zweijährige Ausbildung zur Tierheilpraktikerin.

 

Schon damals arbeitete ich mit Aromaölen und erlebte, welch tiefgreifende Wirkung sie auf Pferde haben können. In meiner späteren Tätigkeit als Tierheilpraktikerin fiel mir zudem immer wieder auf, wie stark Pferde auf die Anwesenheit oder Stimmung ihrer Besitzer reagieren – ob positiv oder negativ. Das brachte mich dazu, die Mensch-Pferd-Beziehung genauer zu betrachten.

Ich erkannte:

Neben Haltung, Fütterung und Training ist vor allem der Einfluss des Menschen entscheidend, er beeinflusst maßgeblich die Gesundheit, das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit des Pferdes. Der Mensch kann Stressfaktor oder Ruhepol sein.

 

Aus dieser Erkenntnis entstand mein heutiges System:

 

eine ganzheitliche Begleitung für Reiter und Pferd, die Körper, Geist und Beziehung zwischen Mensch udn Pferd miteinander verbindet.

 

Ich helfe Reitern, bewusster zu werden – für die Sprache ihres Pferdes, aber auch für ihre eigenen Bedürfnisse. So entsteht echte Partnerschaft: fair, vertrauensvoll und klar.

 

Denn nur wenn Mensch und Pferd aufeinander eingehen, entsteht ein Team. Das ist für mich wahre Stärke, so dass Freude, Motivation und sportlicher Ehrgeiz sich nicht ausschließen.